Montag, 5. Oktober 2009

neues aus Lima =)

so...jetzt also mal wieder ein Bericht aus Lima

Wir sind inzwischen "so richtig" angekommen! wir sind jetzt seid ueber einem Monat hier und es fuehlt sich schon an wie unsere Stadt :)

seid fast 3 wochen wohnen wir jetzt auch schon in den Gastfamilien!

Ich wohne bei Sarvia und Meli in einer kleinen Wohnung im Norden Limas. Meine Gastmama Sarvia ist Hauptamtliche im CV in Independencia und betreut dort die Frauengruppen. Ihre
Tochter Meli ist 18, studiert Graphik Design und geht in den Mitarbeiter-& Hauskreis jeden Dienstag im CV.
Die beiden sind voll lieb, haben mich richtig herzlich empfangen und gleich zu einem Teil der Familie gemacht! (mit allem was dazugehört, abwaschen, aufräumen....;))
Die Wohnung ist klein, aber reicht absolut für uns 3! und ich hab mein eigenes Zimmer!
Sarvia hat eine riesen Familie (ich glaube sie hat 7 Geschwister), die sich Sonntags größteils immer bei uns treffen. Mit einer der Tanten arbeite ich in Independencia zusammen :)

Zu meiner Arbeit...! Seit 2 Wochen arbeiten wir jetzt! Ich bin 2 mal die Woche in La Victoria, wo der CV eine Schule hat. Da mach ich mit Laura, Consti & Tobi zusammen einen Deutschkurs für 3. Klässler.....eine ganz schöne Herausforderung!! Die Kinder haben noch keinen Plan von Deutsch und sind relativ caotisch (wir müssen noch lernen, uns durchzusetzen ;)). Aber macht auf jedenfall Spaß!
Freitags geh ich immer Nachmittags nach Independencia in eine Kindergruppe. Die sind soo süß die Kinder :) und freuen sich voll, mit uns zu spielen!
Freitag abends haben wir Cafe Urbano im ACJ in Pueblo Libre, das ist ein offener Jugendtreff, wo ein paar Spiele gespielt werden und anschließend über ein Thema diskutiert wird.
Samstags arbeite ich bei ProLider mit, das ist eine 3jährige Jugendmitarbeiterschulung, bei der die Jugendlichen als soziale Leiter ausgebildet werden. Ich blick noch nicht so ganz durch, wie das abläuft und was meine Aufgabe ist, aber es ist auf jeden fall spannend, auch mal mit Jugendlichen zusammenzuarbeiten! Nächste Woche machen wir eine Rally zum Thema George Williams - weckt Erinnerungen an meine eigene Mitarbeiterschulung im guten alten Stoetze :)
Samstag abends bin ich dann noch in einer weiteren (festen) Jugendgruppe, die nennt sich Hopeful und kennt sich schon relativ lange und ist auch schon weit im Glauben. Die sind alle ein bisschen loco, aber voll coole Füchse! ;)

Naja, und keine Sorge, die restlichen Zeit hab ich nicht einfach frei und langweile mich und hab Heimweh... wir sind gut beschäftigt mit Vorbereitungstreffen, Sprachschule.... die freien Momente nutzen zusammen oder zum Schlafen!

Soweit erstmal!

Achja, für die die es mitbekommen haben, wir näheren uns einer Lösung im Trujillo-Arequipa Thema. Ab Januar werden nämlich 2 nach Trujillo und 2 nach Arequipa gehen! Momentan sind wir deswegen alle ein bisschen gespannt, weil wir gerade dabei sind als Voligemeinschaft immer mehr zusammen wachsen und dann ja getrennt werden... Andererseits ist die Arbeit total spannend in den beiden Städten!
Aber durch diesen Prozess lernen wir nohcmla ganz konkret, was es bedeutet, Jesus zu vertrauen und diese Entscheidungen einfachmal abzugeben! Schließ weiß nur Er, was das Beste ist :)


Tiger, Elefant, Oma :)

Donnerstag, 17. September 2009

Raus aus Lima!




Ausflug zum YCamp an den Strand :)



Unser Reggaeton-Bus




Bäckerei mitten in der Wüste :)







Der Strand der ACJ






























Dienstag, 8. September 2009

La primera semana en Lima =)

Die ACJ bei Nacht - Blick ausm Jungszimmer
Links ist das Schwimmbad und rechts die Schule und die Tanzräume


Jetzt sind wir schon seit einer Woche in Peru!! Uns kommt es schon viel länger vor! ;)

So ganz angekommen sind wir aber trotztdem noch nciht, weil wir ja erst nächste Woche in die Familien ziehen. Übermorgen abend lernen wir sie zum ersten mal kennen und sind schon super gespannt! =)

Zur Zeit gucken wir uns die verschiedenen ACJ Programme an. Heute morgen waren wir in einer der Grundschule vom ACJ, wo wir dann auch mitarbeiten werden, entweder im Englischunterricht oder in Nachmittagsprogrammen, wie Sportangebote, Theater- & Musikgruppen etc..., wir haben da wohl ziemliche Freiheit, uns Angebote zu überlegen.

Die Peruaner sind alle total lieb, überall wo wir hinkommen, freuen sie sich riesig :)
Jedes Mal, wenn uns eine der Frauen hier in der ACJ überschwänglich begrüßt, überlegen wir, ob das unsere Gastmutter war ;)

Das Essen ist nach wie vor gewöhnungbedürftigt - ein Großteil von uns hat auch ziemliche Magenprobleme (ich bisher nicht zum Glück), aber es gibt Hoffnung - die Peruaner haben uns erzählt, dass sie das Essen hier in der Cafeteria auch nicht so toll finden.

Neulich waren wir beim Fußballspiel - Peru gegen Uruguay - Peru hat gegen jede Erwartungen mt 1:0 gewonnen, weswegen ziemlich gute Stimmung war.

Sonntag waren wir in Lima Centro, und haben ein bisschen die wichtigsten Sehnswürdigkeiten abgeklappert. Danach waren wir noch auf einem Berg in der Stadt, von dem man einen Ausblick (so weit wie es der Smog erlaubt ;)) über die ganze Stadt hat. Schon krass, wie riesig Lima ist!





Das ist unsere Voligruppe...:)

Hannah aus Fürth
Claudia (Frau von Gerd, die beiden, die uns hier betreuen)
Steffen aus Bielefeld
Consti aus Hamburg :)
Anne aus Karlsruhe
Teresa aus Hersbruck
Tobi aus der Nähe von Karlsruhe
Sarah aus Würzburg
Ladi (Peruanerin)
Ashley aus USA (bleibt aber nur noch bis Oktober)
und Lekan aus Nigeria















hier nochmal mit Gerd und Lea-Marie


Samstag, 5. September 2009

Independencia








Gestern waren wir zum ersten Mal im Armenviertel „Independencia“. Der Besuch dort war sehr eindrucksvoll und erschreckend. Je weiter wir von unserem Haus wegfuhren, desto ärmer und kaputter wurden die Straßen und Häuser.
In einem dieser Gegenden hat der ACJ ein

weiteres, kleines Haus, von dem aus die Sozialprojekte koordiniert werden und teilweise auch drin stattfinden. Zum Beispiel war gerade eine Frauengruppe da, die Nähen und Stricken lernt, und parallel geistliche Inputs erhält. Uns wurde erzählt, dass die Frauen hier eine sehr geringe Rolle haben. Die ACJ steigert ihr Selbstbewusstsein und hilft ihnen, eigenständige Arbeiten auszuführen, was für die Frauen ein sehr großer Schritt ist.
Vom ACJ Haus sind wir weiter den Berg herauf gefahren, je höher man kommt, wird es noch ärmer. So fuhren wir irgendwann nur noch auf einer Sandstraße, an der seitlich die Hütten der Armen sind, die aus Spannplatten und Wellblechen als Dächern bestehen. Bewegend war, neben dieser krassen Armut, fröhlich spielende Kinder zu sehen.
Hier in diesem Bereich hat der ACJ mehrere kleine Häuser,

in denen die Menschen medizinische Versorgung erhalten. Auch hier werden Frauen ausgebildet und in ihrem Selbstwert gestärkt.
Fließend Wasser gibt es hier keines, seit längerem gibt es Pläne für eine Wasserversorgung, die aber noch nicht umgesetzt wurden. Daher kommt einmal die Woche ein Lastwagen mit Wasser, zu dem die Frauen dann große Tonnen rollen müssen, wenn sie welches abbekommen wollen. Problematisch sei auch hier die häusliche Gewalt.